Schon seit meiner Kindheit spielen Tiere, besonders Hunde, eine große Rolle in meinem Leben. Schon damals entwickelte ich eine sehr enge Beziehung zu unseren beiden Golden Retrievern, mit denen ich meine freie Zeit am liebsten verbrachte.

 

Als unsere Hunde dann, zu meiner großen Freude, Nachwuchs bekamen, war jede Hilfe gefragt. Bei der Aufzucht und Pflege der 10 Welpen konnte ich meine ersten Erfahrungen sammeln. Ich durfte die Kleinen in ihren ersten Lebensphasen begleiten und beteiligte mich mit wachsender Begeisterung und großem Interesse auch an den ersten Ausbildungs- und Sozialisierungsaufgaben.

 

Diese Zeit war für mich so schön und beeindruckend, dass ich zum ersten Mal den Entschluss fasste: „Irgendwann möchte ich auch beruflich mit Hunden arbeiten.“

 

Heute gehören zu unserer Familie die beiden Hunde Nanni und Ada, der Kater Muffin und 6 Ratten.

 

Mit einem Studium der Tierpsychologie / Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Hund  beim Deutschen Institut für Tierpsychologie und Tiernaturheilkunde begann ich dann, mir meinen Traum von der Arbeit mit Hunden zu erfüllen.

Dieses Studium ermöglichte es mir, ein umfangreiches Fachwissen in den verschiedensten kynologischen Themen zu erwerben.

 

Während meiner Ausbildung besuchte ich auch die Eberhard Trumler Station in Wolfswinkel zur Verhaltensbeobachtung der australischen Dingos.  Hier lagen die Schwerpunkte auf der Erstellung eines Ethogramms und der Beobachtung der Rudelhaltung.

 

Weitere Verhaltenstherapeutische Hospitationen rundeten meine zusätzlichen praktischen Erfahrungen ab. 

Meine 3-jährige Ausbildung beendete ich erfolgreich mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung und erhielt darauf die Erlaubnis vom Veterinäramt München (nach § 11 Tierschutzgesetz) zur Ausübung dieses Berufes.

 

Durch Seminare und Workshops bin ich stets auf dem neuesten Stand der modernen Verhaltenstherapie.

 

Bereits während meines Studiums und schließlich auch meiner praktischen Erfahrung wurde mir immer wieder deutlich, wie eng Verhaltensauffälligkeiten mit (meist unentdeckten) Schmerzen in Verbindung stehen.

 

Aus diesem Grund entschied ich mich für eine weitere Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin und Dorntherapeutin für Kleintiere an der Akademie für Dornmethode und Tierheilkunde.

 

Während dieses Studiums konnte ich mir ein umfangreiches Wissen in den Grundlagen der Tiermedizin, der Befunderhebung und verschiedensten physiotherapeutischen Therapieformen aneignen.

 

Meine Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin und Dorntherapeutin beendete ich erfolgreich mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung und einer ausführlichen Facharbeit mit dem von mir gewählten Thema „Arthrose beim Hund und physiotherapeutische Maßnahmen“.

 

Mein Ziel ist es, durch meine ganzheitliche Arbeit, Hunden mit Erkrankungen/Störungen im Bewegungsapparat durch verschiedene therapeutische Maßnahmen wieder zu mehr Lebensqualität zu verhelfen und gleichzeitig das Verständnis des Halters für den richtigen Umgang mit seinem Hund zu erreichen.

 

So kann die Lebensfreude auf Dauer für Beide optimiert werden.