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Die Hundemassage - ein kleiner Alleskönner

Mit dem Wort „Massage“ verbinden die meisten Menschen Entspannung, Wohlfühlen und Wellness.

 

Wer schon einmal in den Genuss einer entspannenden Massage kommen durfte, weiß wie ausgeruht und frisch man sich nach dieser Anwendung fühlt.

Doch auch nach einer langwierigen Verletzung helfen uns Massagen dabei, wieder fit zu werden und die Muskulatur bei Bedarf wiederaufzubauen.

 

Formen der Massage

Unterschieden werden im Allgemeinen die Oberbegriffe der Wellness-Massage und der medizinischen Massage, aus diesen sich im Laufe der Zeit unzählige verschiedene Unterformen entwickelt haben.

 

Während Wellness-Massagen ihre Zielsetzung auf die Entspannung und Stressminderung legen, werden die medizinischen Massagen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit nach Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen eingesetzt.

 

Doch warum sollten wir die für uns besondere Wirkung dieser Therapiemöglichkeit unseren Hunden vorenthalten?

 

Seit die Tierphysiotherapie auch unter den Hundehaltern bekannt ist, kommen immer mehr Vierbeiner in den Genuss der Massage und profitieren von ihren Vorteilen.

Auch Streicheln zählt schon zur Massage
Auch Streicheln zählt schon zur Massage

Wirkung einer Massage

Die Wirkung einer Massage reicht von der behandelten Stelle über den gesamten Organismus und schließt sogar die Psyche mit ein, denn durch die Berührungen wird im Körper Oxytocin ausgeschüttet. Dieses Hormon gilt auch als „Kuschelhormon“ und sorgt dafür, dass sich die Tiere entspannen und Stress abgebaut wird.

 

So kann eine detonisierende (entspannende) Massage beispielsweise nervöse, gestresste Hunde beruhigen und ihnen helfen zur Ruhe zu kommen.

Im Gegenzug kann eine tonisierende (anregende) Massage dafür sorgen, dass der Kreislauf des Hundes angeregt und so die Durchblutung gefördert wird, was beispielsweise für Hundesenioren zu einer Verbesserung der Vitalität führen kann und auch Heilungsprozesse unterstützt.

 

Vorteile einer Massage für Ihren Hund:

  • Stress-, Angstreduzierung
  • Entspannung, zur Ruhe kommen (auch bei hyperaktiven Hunden)
  • Durchblutungsförderung
  • Unterstützung von Heilungsprozessen
  • Lösen von Verspannungen/Blockaden
  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • Lösen von Verklebungen/Narben
  • Freisetzung von Oxytocin
  • Stärkung der Muskulatur (Muskelaufbau)
  • Lockerung der Muskulatur
  • Verbesserung/Erhaltung der Beweglichkeit
  • Förderung des Körperbewusstseins/der Körperwahrnehmung

Die meisten Hunde reagieren auf eine Massage sehr positiv und ihre Besitzer sind oft erstaunt, wenn sie ihren Vierbeiner so entspannt erleben.

 

Probieren Sie es doch einfach einmal aus und gönnen Sie Ihrem Hund eine Massage bei einem Hundephysiotherapeuten in Ihrer Nähe.

Dieser kann Ihnen auch zeigen, wie Sie Ihrem Vierbeiner zu Hause mit einer einfachen Wohlfühlmassage etwas Gutes tun können.

 

Achten Sie dabei auf eine entspannte Atmosphäre und beobachten Sie Ihren Hund genau. Zeigt er Schmerzanzeichen oder Ähnliches, beenden Sie die Massage und kontaktieren Sie gegebenenfalls Ihren Tierarzt/Hundephysiotherapeuten.

 

Auch bei bestehenden medizinischen Problemen oder wenn Sie noch nicht sicher in der Durchführung einer Massage sind, wenden Sie sich zuerst an einen kompetenten Hundephysiotherapeuten in Ihrer Nähe.

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